Plex Media Server auf einer Synology DiskStation einrichten

Synology bietet mit der Video Station bereits einen Video-Streaming-Server inklusive Wiedergabe-Client an. Die Video Station hat eine tolle Benutzeroberfläche und ist leicht zu bedienen. Leider schwächelt die Video Station in Sachen Kompatibilität von Audio- und Videoformaten ein wenig. Als Alternative bietet sich der Plex Media Server an. Er ähnelt vom Aussehen der Video Station und ist ebenfalls leicht zu bedienen und verschiedene Formate und Codecs sind für ihn kein Problem. In diesem Artikel erkläre ich euch, wie ihr Plex auf eurer DiskStation installiert und einrichtet.

Kompatible DiskStation-Modelle

Plex steht als Paket im Paket-Zentrum zur Verfügung aber auch als Download auf https://www.plex.tv/media-server-downloads/ (Achtung: Es gibt verschiedene Pakete, je nach Prozessor eurer DiskStation). Plex steht für sehr viele DiskStation-Modelle zur Verfügung. Im Paket-Zentrum seht ihr sofort, ob euer Modell unterstützt wird. Bedenkt aber, dass das Streamen von Videos einiges an Hardware-Ressourcen benötigt und auch wenn sich Plex auf eurem Modell installieren lässt, kann die flüssige Wiedergabe Probleme bereiten (Ähnlich der Video-Transkodierung der Video Station, die auf vielen Modellen zur Verfügung steht aber nicht auf allen eine flüssige Videowiedergabe ermöglicht). Bedenkt auch, welche Aufgaben eure DiskStation sonst noch erfüllt und wie sehr sie damit ausgelastet ist. Ich habe Plex auf einer DS218+ (Intel-CPU) laufen, auf der auch noch Nextcloud und andere Aufgaben ausgeführt werden. Aber auch meine ältere und vorallem schwächere DS215+ (ARM-CPU) konnte mit Plex flüssig Videos streamen.


Exkurs: Medienverwaltung

Bevor wir loslegen, gibt’s von mir noch einen kleinen Exkurs zum Thema Medienverwaltung. Zuerst wäre da die Ordnerstruktur. Wie und wo ihr eure Filme und Serien ablegt, bleibt euch überlassen. Da ich vorher die Video Station genutzt habe, verwende ich den gemeinsamen Ordner /video. Für Plex spielt das keine Rolle. Was ihr aber unbedingt machen müsst, ist eure Filme und Serien in eigene Unterordner packen (sofern ihr das noch nicht getan habt). Medienserver (egal welcher) verwalten Serien leicht anders als Filme. Serien werden als solche samt Staffeln und Episoden angezeigt. Damit der Medienserver also weis, ob er es mit Serien oder Filmen zu tun hat, legt man Mediatheken vom Typ Film bzw. Serie an. Den Mediatheken werden dann Ordner zugewiesen. Hättet ihr Filme und Serien in einem gemeinsamen Ordner, würde der Medienserver versuchen in einer Film-Mediathek auch die Episoden der Serien zu verarbeiten und umgekehrt.

Das zweite große und vorallem wirklich aufwändige und nervige Thema ist die Benennung der Dateien. Während vorallem bei Audio-Dateien der Dateinamen egal ist, da Titel, Interpret etc. aus den Metadaten abgelesen werden, verwenden Medienserver bei Filmen und Serien den Dateinamen um im Internet nach den Detailinformationen zu suchen.

Filme

Filmdateien können in ihrem eigenen Unterordner abgelegt werden. Das macht dann Sinn, wenn ihr Zusatzmaterial wie etwa Filmposter, Untertiteldateien oder Bonusmaterial habt. Unterordner pro Film sind aber nicht vorgeschrieben, ihr könnt alle Filme in einem Ordner ablegen. Damit Filme richtig verarbeitet werden können, gibt Plex folgendes Namensschema vor:

Filmname (Erscheinungsjahr).ext
/Filmname (Erscheinungsjahr)/Filmname (Erscheinungsjahr).ext

/Filme
    Avatar (2009).mkv
    /Batman Begins (2005)
        Batman Begins (2005).avi
        Batman Begins (2005).eng.srt
        poster.jpg

Das Erscheinungsjahr ist wichtig, da es viele Filme mit dem gleichen Namen gibt bzw. Remakes, Realverfilmungen, etc. Das Namensschema für Filme gilt auch für andere Medienserver wie Kodi oder die Video Station. Weitere Details findet ihr in diesem Artikel von Plex.

Serien

Episoden einer Serie müssen in einem Unterordner pro Serie abgelegt sein. Ein Unterordner pro Staffel ist nicht notwendig, wenn ihr aber welche verwendet müssen diese „Season XX“ heißen. Für Serien ergibt sich also folgendes Namensschema:

/Serienname/Serienname SXXEYY Optionaler Text.ext

/Serien
    /The Orville
        The Orville S01E01.mp4
        The Orville S01E02.mp4

Erscheinungsjahr ist hier keines Erforderlich, hilft aber, wenn es mehrere Serien mit dem gleichen Namen gibt. Auch der Episodentitel ist nicht erforderlich, dieser wird von Plex aus dem Internet abgerufen und ergänzt. Ihr könnt aber den Titel oder andere Informationen als optionalen Text anhängen. Auch dieses Format wird von allen gängigen Medienservern akzeptiert, selbst von der Video Station, obwohl diese im Schema einen Punkt vor und nach der Staffelangabe vorsieht. Weitere Details findet ihr in diesem Artikel von Plex.

Gerade Episoden einer Serie umzubenennen kann sehr mühsam sein, vorallem wenn Staffel- und Episodenangabe nicht vorliegen. Gerade bei älteren Serien aus dem Ausland (vorallem Animationsserien die im TV gezeigt wurden) sind die Episoden einfach nur durchnummeriert, Staffeln sind keine angegeben. Das liegt daran, dass oft bereits abgeschlossene Serien als ganzes oder mehrere Staffeln am Stück gekauft und dann ausgestrahlt wurden. Staffeln hatten da keine Bedeutung, da diese auch nicht am Stück veröffentlicht werden konnten, da auf VHS-Kasetten nur einige Folgen Platz hatten. Serien wurden in anderen Ländern oft auch anders eingeteilt, Staffeln gekürzt oder erst bei Neuauflagen in Staffeln eingeteilt. Schaut bei Problemen auf TheTVDB.com nach um herauszufinden in welche Staffeln und Episoden eine Serie eingeteilt ist.

Auch wenn das Umbenennen einer großen Sammlung sehr mühsam sein kann, der Aufwand rentiert sich. Ihr könnt zwar nachträglich in den Medienservern die Filminformationen korrigieren, der Aufwand pro Film ist aber höher als ihn umzubenennen. Die Änderungen werden außerdem – je nach Medienserver – in Metadaten-Dateien oder in der Datenbank des Servers gespeichert. Wechselt ihr den Server oder habt ihr kein Backup und setzt den Server neu auf, müsst ihr von vorne beginnen. Gerade die Video Station ist hier mühsam, da von ihr kein Backup erzeugt werden kann. Die Metadaten können zwar exportiert aber nicht mehr importiert werden. Habt ihr eure Dateien einmal richtig benannt, spart ihr euch in solchen Fällen viel Arbeit.


Plex Media Server installieren

Ich empfehle euch, Plex über das Paket-Zentrum zu installieren. Das stellt sicher, dass das richtige Paket installiert wird und Plex richtig auf der DiskStation eingerichtet wird.

Öffnet das Paket-Zentrum auf eurer DiskStation und Sucht nach Plex Media Server. Ihr findet das Paket im Abschnitt für Dritthersteller-Pakete, in der Kategorie Multimedia oder direkt über die Suche. Plex wird von der Synology-Paketquelle angeboten, könnt ihr Plex nicht finden, wird euer DiskStation-Modell nicht unterstützt.

Plex im Paket-Zentrum

Installiert das Paket und wartet bis Plex gestartet ist.

Plex hat bei der Installation einen eigenen Benutzer angelegt, sowie einen gemeinsamen Ordner der die Server-Software enthält. Theoretisch könntet ihr dort auch eure Filme und andere Mediendateien ablegen. Besser ist es aber, wenn ihr dem jeweiligen Medium (Film, Audio, Bild) einen eigenen gemeinsamen Ordner spendiert. Die Chance ist groß, dass ihr eure Dateien bereits in Ordnern verwaltet, vorallem wenn ihr bereits das ein oder andere Multimedia-Paket von Synology nutzt. In der weiteren Anleitung gehe ich davon aus, dass die Filme im gemeinsamen Ordner /video liegen.
Öffnet in DSM Systemsteuerung > Gemeinsamer Ordner.

Wählt den gemeinsamen Ordner, in dem ihr eure Filme/Serien abgelegt habt und klickt auf Bearbeiten.

Der gemeinsame Ordner Plex und der gleichnamige Benutzer wurden bei der Installation angelegt. Die Rechte müsst ihr selbst vergeben.

Wechselt in den Reiter Berechtigungen. Weist jetzt dem Benutzer plex Lese- und Schreibrechte zu.

„plex“ benötigt Lese- und Schreibrechte für den bzw. die gemeinsamen Ordner auf denen eure Mediendateien liegen.

Wiederholt den Schritt für andere gemeinsame Ordner die Mediendaten enthalten, auf die ihr mit Plex zugreifen wollt.

Plex Media Server einrichten

Nach der Installation findet ihr eine Verknüpfung im DSM-Hauptmenü mit der ihr zum Webinterface von eurem Plex-Server gelangt. Dabei wird die URL verwendet, mit der ihr DSM aufgerufen habt, als ihr Plex installiert habt. Plex verwendet den Port 32400. Ihr könnt das Webinterface zusammen mit dem Port über jede URL aufrufen, unter der eure DiskStation im LAN erreichbar ist, egal ob DiskStation-Name (z.B. https://myDS:32400), DynDNS (z.B. https://myds.synology.me:32400) oder über eure eigene Domain (z.B. https://plex.myDS.com). Mehr zum Thema DiskStation, DynDNS und eigene Domains könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Um Plex einzurichten sind nur wenige Schritte notwendig.

Das Webinterface präsentiert euch den Einrichtungs-Assistenten. Dazu müsst ihr euch mit einem Plex-Konto anmelden bzw. ein Konto registrieren, wenn ihr noch keinen habt. Euch stehen Konten verschiedener Anbieter zur Verfügung, oder ihr nutzt ganz klassisch ein eigenes Plex-Konto über eine E-Mail-Adresse. Ihr habt auch die Möglichkeit vorerst keinen Account zu nutzen (Überspringen). Ihr werdet dann auf die Einschränkungen hingewiesen und könnt diese akzeptieren und ohne Konto fortfahren.

Kontoanmeldung

In den nächsten Schritten wird euch die Funktionsweise von Plex kurz erklärt und ihr bekommt natürlich den Plex Pass angeboten. Ihr könnt Plex in der kostenlosen Version völlig uneingeschränkt zum Streamen eigener Filme nutzen. Ein Plex-Abo ist daher nicht notwendig. Natürlich könnt ihr aber auch ein Abo abschließen, solltet ihr die Zusatzangebote nutzen wollen.

So funktioniert Plex

Im nächsten Schritt könnt ihr eurem Plex-Server einen Namen geben. An dieser Stelle könnt ihr auch den externen Zugriff aktivieren. Ich rate euch die Checkbox unbedingt zu deaktivieren. Wollt ihr euren Mediaserver aus dem Internet erreichen, richtet den Zugriff manuell ein, nur dann wisst ihr wie die Konfiguration aussieht. Bei automatischen Konfigurationen könnt ihr nie wissen wie und was alles konfiguriert wird. Gerade bei externen Zugriffen und Sicherheit solltet ihr genau über eure Netzwerkkonfiguration bescheid wissen.
Klickt auf Weiter.

Der Name eurer DiskStation ist vorausgefüllt, kann aber geändert werden.

Jetzt ist es an der Zeit die Mediatheken anzulegen. Klickt auf Mediathek hinzufügen.

Mediathek hinzufügen

Im ersten Fenster wählt ihr den Typ der Mediathek aus, das ist wichtig, da je nach Typ die Mediendateien anders analysiert und verarbeitet werden. Daher solltet ihr auch Filme und Serien in getrennten Ordnern ablegen. Wählt außerdem die gewünschte Standardsprache (diese hat Einfluss darauf in welcher Sprache die Filminformationen angezeigt werden und welche Standardsprache für Untertitel verwendet wird). Ihr könnt auch den Namen der Mediathek anpassen.

Legt fest, welchen Medientyp die Mediathek enthalten soll

Im nächsten Schritt müsst ihr den gewünschten Ordner auswählen. Ihr seid dabei nicht an den gemeinsamen Ordner gebunden, sondern könnt in den Unterordnern navigieren. Habt ihr den gewünschten Ordner ausgewählt, klickt auf Hinzufügen.

Wählt den Ordner in dem sich die Mediendateien befinden

(Optional) Unter Erweitert findet ihr noch weitere Einstellungen für die Mediathek, wie etwa der Umgang mit Bonusmaterial oder welche Seite zum Abruf der Filminformationen verwendet werden soll. Besonders interessant könnten hier die Optionen „Localized title“ (ist die Option deaktiviert zeigt die Mediathek die Originaltitel der Filme, egal welche Sprache für die Mediathek eingestellt ist und in welcher Sprache der Film vorliegt), „Rating Source“ (Rotten Tomatoes ist nicht gerade bekannt dafür, dass die Ratings dem Geschmack des Publikums entsprechen) oder der Darstellung von Sammlungen, sprich Filmreihen (Filme die Teil einer Reihe sind, werden in Sammlungen zusammengefasst, auch wenn sich nur ein einziger Film der Reihe in der Mediathek befindet. Als Option stehen: die Anzeige von Sammlung sowie der einzelnen Filme. Das kann recht schnell unübersichtlich werden. Nur Sammlungen (sofern Filme Teil einer Sammlung sind, werden sie nicht mehr angezeigt.) oder nur Filme (Sammlungen werden gar nicht angezeigt).

Die Erweiterten Einstellungen der Mediathek,

Habt ihr alle Einstellungen vorgenommen klickt auf Mediathek hinzufügen. Habt ihr alle Mediatheken angelegt, könnt ihr auf Weiter klicken. Ihr könnt in den Einstellungen des Media Servers auch nachträglich weitere Mediatheken hinzufügen. Plex schlägt euch noch vor, den Client herunterzuladen. Das könnt ihr tun, sofern ihr den Client auf dem Gerät benötigt. Klickt dann auf Fertig.

Das war’s, die Einrichtung ist fertig.

Plex beginnt jetzt damit den ausgewählten Ordner zu durchsuchen und die Mediendateien zu verarbeiten. Das kann, je nach Größe der Sammlung einige Zeit dauern. Das geschieht aber im Hintergrund. Ihr könnt den Vorgang jetzt für weitere Mediatheken wiederholen.

Das Icon zeigt den Scanprozess an. Je nach größe der Mediathek und Leistung eurer DiskStation kann das dauern.

Plex Client mit dem Media Server verbinden

Das Verbinden des Clients funktioniert überall gleich und hat nichts mit eurer DiskStation zu tun. Der Vollständigkeit halber erkläre ich aber auch das noch.
Der Client ist für viele Plattformen wie PC, Mac und Android erhältlich. Auch für Amazons Fire TV ist die Plex App erhältlich. Für die Nutzung des Clients müsst ihr über ein Plex-Konto (Plex-Pass ist nicht erforderlich) verfügen und am Server mit diesem Konto eingeloggt sein.

  1. Ladet euch den Client auf der gewünschten Plattform herunter und installiert sie.
  2. Startet den Plex-Client.
  3. Klickt auf Einloggen. Ein Tab im Browser öffnet sich, bestätigt dort die Anmeldung.
  4. Der Client verbindet sich jetzt automatisch mit dem Server.
  5. Ihr könnt jetzt den Client und das Dashboard anpassen. Eure Mediatheken werden nicht automatisch angezeigt, auch die könnt ihr jetzt einblenden. Sind mehrere Server mit eurem Konto verknüpft, könnt ihr den Server in den Einstellungen wechseln.

Plex Media Server Update

Gleich nach der Einrichtung werdet ihr im Webinterface vermutlich den Hinweis auf ein Update von Plex erhalten. Grundsätzlich habt ihr Plex über das Paket-Zentrum installiert und ihr erhaltet Updates auch über dieses. Es ist aber so, dass Plex häufiger Updates veröffentlicht, als diese im Paket-Zentrum ausgeliefert werden. Ob nur größere Updates über das Paket-Zentrum angeboten werden oder der Einreichprozess zu mühsam ist, kann ich nur mutmaßen.
Wollt ihr auf der sicheren und bequemeren Seite sein, aktualisiert Plex nur über das Paket-Zentrum. Wollt ihr aber stets die aktuellste Version, könnt ihr Plex auch manuell aktualisieren. Es soll Anwender geben, bei denen das manuelle Update Probleme bereitet hat, ich selbst konnte nach einigen manuellen Updates keine Probleme feststellen. Im Zweifelsfall seht euch die Änderungen des Updates an, bringt es neue Features die ihr unbedingt wollt oder behebt das Update Bugs die bei euch auftreten oder schließt es Sicherheitslücken könnt ihr das manuelle Update erwägen. In allen anderen Fällen könnt ihr die Version ruhig überspringen und auf die nächste Warten bzw. auf ein Update über das Paket-Zentrum.

Für ein manuelles Update geht ihr so vor:

  1. Ladet euch das Update über die Update-Meldung herunter. Dabei wird gleich das richtige Paket heruntergeladen und ihr erspart euch die Auswahl nach CPU-Architektur.
  2. Öffnet das Paket-Zentrum und sucht nach Plex Media Server.
  3. Stoppt Plex.
  4. Klick jetzt auf Manuelle Installation. Wählt die vorhin heruntergeladene Datei aus und installiert diese.
  5. Ist die Installation abgeschlossen, könnt ihr Plex wieder starten.

Fazit

Das wars auch schon, eure DiskStation ist jetzt ein Plex Media Server und dem Streamingvergnügen steht nichts mehr im weg, auch keine Videoformate und Audiocodecs. Kodi ist eine weitere beliebte Alternative zur Video Station. Ich habe Kodi auch selbst getestet war damit aber nicht zufrieden. Kodi ist zwar durch Themens und Plugins anpassbar, während Plex nicht einmal Themes anbietet. Allerdings gefiel mir der Grundaufbau von Kodi nicht und die meisten Themens waren viel zu überladen. Es sind auch mehr Klicks notwendig, ehe man den gewünschten Film starten kann. Die grundlegende Menüstruktur von Kodi gefiel mir nicht (eine zusätzliche Menüebene ehe ich meine Mediatheken auswehlen konnte) und für der Konfigurationsaufwand ist enorm. Einfache Dinge wie etwa mehrere Meidatheken gleichen Typs sind nur mit einigen Tricks und Plugins umsetzbar. Auch die Performance hat mich nicht überzeugt. Kodi war auf meinem Fire TV Stick 4K sehr langsam und ist oft gecrasht. Es ließen sich auch nicht alle Filme wiedergeben, Ist die Videospur der MKV-Datei zu stark komprimiert oder der Film nicht sauber konvertiert, verweigert Kodi das Abspielen oder die Wiedergabe ruckelt stark. Probleme die ich schon von DLNA und der Video Station kannte. Plex läuft sehr viel schneller und ist noch nie abgestürzt. Die Wiedergabe läuft stets flüssig und auch die Problemfilme ließen sich abspielen.

Lediglich ein Thema ist noch offen. Ihr solltet für den Aufruf eures NAS und dessen Dienste immer https verwenden. Da Plex aber ein Dritthersteller-Paket ist, wird es nicht in die Anwendungsverwaltung von DSM aufgenommen und auch nicht in die Zertifikatsverwaltung. Ihr könnt euren Plex-Server zwar über alle Domains aufrufen unter der ihr eure DiskStation erreicht, ihr werdet aber einen Zertifikatsfehler erhalten. Wie ihr Plex dazu bekommt ein SSL-Zertifikat eurer DiskStation zu nutzen, erkläre ich euch das nächste Mal.

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